Wenn Engel reisen: Ein wunderbarer Ausflug des Seelsorgeraumes Oberes Feistritztal
Das Führungsteam des Seelsorgeraumes Oberes Feistritztal lud am 24. Oktober 2026 alle Pastoral- und Wirtschaftsräte, die Mitglieder des Hofstaates sowie deren Partnerinnen und Partner zu einem gemeinsamen Ausflug ein. Ein Tag voller Gemeinschaft, Kultur und Kulinarik in der Südoststeiermark, der allen Beteiligten noch lange in schöner Erinnerung bleiben wird.
„Wenn Engel reisen, wird sich das Wetter weisen!“ – Dieser bekannte Spruch sollte sich an diesem Samstag bewahrheiten. Als der Autobus um 08:00 Uhr im Seelsorgeraum aufbrach, nieselte es zwar noch leicht, doch je näher wir unserem ersten Ziel Feldbach kamen, desto heller und freundlicher wurde der Himmel. Pünktlich zur Ankunft hörte der Regen ganz auf.
Erste Station: Feldbach und sein buntes Wahrzeichen
Direkt vor dem berühmten, farbenfrohen Kirchturm stiegen wir aus dem Bus. Das freistehende Wahrzeichen hat eine bewegte Geschichte: Nachdem der ursprüngliche Turm in den letzten Kriegstagen zerstört wurde, weihte man nach fast 20 Jahren eines hölzernen Provisoriums, am 6. September 1964 unter Dechant Josef Lückl den neuen, 72 Meter hohen Glockenturm. Da der graue Betonbau jedoch lange Zeit, als wenig einladend empfunden wurde, initiierte Dechant Leopold Jahre später eine Neugestaltung. Im Jahr 1987 verlieh eine Gruppe von Jugendlichen der Pfarre unter der Leitung des österreichischen Malers und Bildhauers Gustav Troger dem Turm sein heutiges, buntes Gesicht. Das treffende Motto dahinter: „Viel Farbe – ein Turm. Viele Menschen – eine Pfarre.“
Gleich neben dem Turm ging die Gruppe den „Dekalog“ entlang – ein beeindruckendes Skulpturenensemble, das die 10 Gebote in unsere heutige Zeit übersetzt. „Mit dem besonderes gelungenen Dekalog-Weg am neu gestalteten Kirchenplatz ist die Stadt Feldbach um ein durchaus einmaliges, sakrales und gleichzeitig künstlerisches Zeichen reicher geworden.“ sagte Bgm. Ing. Josef Ober und Stadtpfarrer Mag. Friedrich Weingartmann meinte dazu: „Seit Jahrtausenden sind die zehn Gebote Gottes geltende Wegweisung für die gelebte Beziehung zu Gott und den Menschen. Die Darstellungen laden zur Besinnung auf beleibende christliche Werte inmitten großer gesellschaftlicher Veränderungen ein.“ „Angeregt von der reichhaltigen Sammlung des Museums im Tabor entwickelten wir Skulpturen, die sich auf Formen unseres Alltags beziehen. In Bronze gegossen und aus Stahl geschnitten stellen sie diese Texte in unsere Zeit und ermöglichen visuell und haptisch sinnliche Zugänge.“ meinte einer der drei Künstler Hannes Fladerer.
Im Anschluss dieses besonderen Weges, feierten wir in der Taufkapelle der Stadtpfarrkirche eine ganz besondere Andacht mit unserem Seelsorgeraumleiter und Pfarrer Martin Waltersdorfer.
Mit einem einfühlsamen Gebet bezog er Martin Gutl in die Andacht mit ein. Er spiegelte die 10 Gebote und die dazugehörigen Bibelstellen mit den besonderen Aufgaben, die wir in unseren Pfarren und im Seelsorgeraum innehaben, sowie mit den Rollen, die jeder von uns im persönlichen Leben spielt.
Kulinarik und Geschichte rund um die Riegersburg
Nach diesem spirituellen und kulturellen Auftakt ging es weiter nach Riegersburg. Am Fuße der mächtigen Festung stärkten wir uns beim Gasthof Lassl mit Speis und Trank.
Gut gestärkt fuhren wir am Nachmittag mit dem gläsernen Lift hinauf zur Burg, wo uns eine äußerst professionelle und spannende Führung erwartete. Für den Rückweg ins Dorf nutzte jeder die Möglichkeit ganz nach eigenem Wunsch: Einige wählten wieder den gläsernen Lift, während andere den geschichtsträchtigen Weg zu Fuß hinunterwanderten.
Ein gemütlicher Ausklang
Den perfekten Abschluss fand der Ausflug bei der Buschenschank Bernhart in Riegersburg. Bei deftigen und feinen regionalen Speisen ließen wir den Tag in geselliger Runde Revue passieren.
Mit einem letzten, stimmungsvollen Blick auf die beleuchtete nächtliche Burg verabschiedeten wir uns schließlich von der Südoststeiermark. Satt an kulinarischen Köstlichkeiten und reich an schönen, gemeinsamen Eindrücken traten wir die Heimreise an. Ein herzliches Danke an das Führungsteam für die tolle Organisation!




















